Studie – Raben im Flug

Kennt ihr das: Ihr schaut euch einen super modernen Film an. Es kommt ein Vogel, ein Drache oder ein beliebiges fliegendes Wesen darin vor und es haut euch instant aus dieser süßen Berieselung raus, weil die Animationen einfach grausam schlecht sind… Kennt ihr nicht? Oh, ok 😅

Mir geht es jedenfalls immer wieder so und ich habe mir schon oft gedacht, dass ich das besser könnte. Aber Animation- vor allem in realistischem 3D – setzt zuerst so viele Dinge voraus: Ein anatomisch korrektes 3D Model, das Skelett, Wissen über Bewegungen und natürlich die Animation an sich. Wenn ich also jemals demonstrieren will, wie es (für mich) richtig aussieht, muss ich dennoch klein anfangen.

Je mehr Vorlagen ich habe, umso leichter wird es natürlich. Daher habe ich mich für den Raben entschieden. Hier seht ihr nun also ein paar erste Studien von Raben im Flug.

Ich bin gespannt, wie es mit diesem Projekt weiter geht 😁

Verrücktes Einhorn Plüschtier Design

Ich war dieses Jahr offensichtlich sehr brav, denn ich habe mein Weihnachtsgeschenk schon jetzt bekommen, ein neues iPad mit ProCreate (und natürlich mit Stift), und durfte es auch gleich ausprobieren. Herausgekommen ist eine spontane Skizze für das Design eines verrückten Einhorns, das sich eventuell sogar als Plüschtier eignen könnte.

Wer hätte gern so ein Einhorn-Plüschtier? 😁

Katers Pastell Portrait

Kater Pastell Portrait
Kater Pastellportrait, 15x20cm
by Sofakitty

Dieses Portrait war ein Geschenk und eine Überraschung für ganz liebe Menschen, die ihren geliebten Kater viel zu früh gehen lassen mussten. Es war so berührend, wie sie sich gefreut haben 🙂

Ob ich ein Bild veröffentliche und mit wie vielen Details zum Tier, hängt immer von denjenigen ab, die das Bild bekommen. Oft freuen sich die Menschen, wenn die Bilder ihrer Lieblinge auch im Internet ausgestellt und die Geschichte erzählt wird. Manchmal ist ein Bild zu persönlich und es wird gewünscht, dass ich es nicht ausstelle. Auch diesen Wunsch respektiere ich natürlich gern, da ich das absolut nachempfinden kann.

In diesem Fall war es, das Bild hier zu zeigen, aber der Name und die Geschichte des Katers bleiben für sich.

Hochlandrind Pastell Portrait

Dieses Pastellbild eines Hochlandrinds habe ich nach einem Foto gemalt, das ich im Sommer bei meinem Besuch auf dem Gut Aiderbichl Deggendorf gemacht habe. Es ist für einen kleinen Wettbewerb entstanden.

Ich bin seit einiger Zeit Mitglied der (geheimen) Facebookgruppe von Jason Morgan, einem professionellen Wildlife Art Künstlers, der auch viel mit Pastell arbeitet. Über die Tutorials auf seinem Youtube-Kanal Jason Morgan – Wildlife Art bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Nun bin Mitglied dieser Gruppe und habe durch einen kleinen monatlichen Beitrag über Patreon Zugriff auf alle seine Videotutorials, von denen er regelmäßig neue erstellt (unbezahlte Werbung).

Außerdem gibt es jeden Monat ein Thema, zu dem man ein Bild erstellen und einreichen kann. Am Ende wählen alle Mitglieder dann den besten Beitrag. Im Oktober war das Thema: Orangener Oktober und ich habe mich für das Bild dieser Kuh entschieden.

In dieser Zeit in der Gruppe habe ich nun schon so viel gelernt und bin noch lange nicht fertig 😉

Lizenzfreie Referenzbilder

Es war etwas still hier in den letzten Wochen. Unter anderem war ich im Urlaub, habe an Bildern gearbeitet, die ich (noch) nicht zeigen kann und mir Gedanken gemacht, was ich in Zukunft mit Sofakitty noch alles anstellen kann. Ihr dürft gespannt sein 😉

Urlaub

Ich war also im Urlaub. Das ist ja an für sich sowieso schon mal eine schöne Sache. Darüber hinaus habe ich meinen Urlaub aber neben Erholung, leckerem Essen und viel Bewegung an der frischer Luft auch noch dafür genutzt, eine alte Leidenschaft wieder aufleben zu lassen: Das Fotografieren von Tieren. Was könnte es Schöneres geben, als meine Referenzbilder selbst zu schießen, statt Bilder von anderen zu kaufen oder gar lizenzfreie Bilder zu verwenden, die schon zig andere Künstler vor mir verwendet haben?

Eine alte Leidenschaft

Darauf gekommen bin ich, als ich mir die gute Kamera von meinem Papa ausgeliehen habe. Ursprünglich wollte ich die Videofunktion testen (das war leider nix), aber ich habe dabei das Teleobjektiv entdeckt und mich an eine Zeit erinnert, wo ich – damals noch richtig mit analoger Kamera und Diafilm – in unserem Garten herumgeschlichen bin und Fotos gemacht habe. Also habe ich die Zeit der Leihgabe noch für den Urlaub verlängert.

Die Fotomodelle

Urlaub gemacht haben wir im Bayerischen Wald. Und zwar im südlichen, älteren Teil. Dort gibt es ein großes Tierfreigelände. Das bedeutet: Dort leben einheimische Tiere in relativ großen, naturnahen Gehegen. Das bedeutet aber auch, dass man die Tiere unter Umständen nicht zu Gesicht bekommt, weil sie sich gerade verstecken und keine Lust haben. Das finde ich total ok und das Mindeste an Zugeständnis, was man Tieren in Gefangenschaft machen sollte.

Wir hatten bei unserem Besuch riesiges Glück, denn wir haben viele Tiere sehen können, die sich nur selten zeigen: Fischotter, Wildkatze und Braunbär haben extra für uns hallo gesagt und nachdem ich der Kamera den lästigen Autofokus abgewöhnt hatte, sind mir richtig schöne Bilder gelungen.

Und jetzt kommt das Beste: Ich stelle die Bilder zur freien Verfügung.

Bilder für alle

Nachdem ich so lange von den vielen kostenlosen Bildern auf diversen Seiten wie pixabay und unsplash profitiert habe, möchte ich gern etwas zurück geben. Daher stelle ich die von mir geschossenen Fotos ebenfalls zur freien Verfügung (mit der so genannten Creative Commons CC0 Lizenz).

Ihr dürft die Bilder also für eure Zwecke verwenden. Ob ihr sie für eure Websites nehmt, sie auf Social Media seiten teilt, selbst Künstler seid und sie als Referenzen verwendet oder sie in Fotomontagen unterbringt, ist euch überlassen. Die einzige Bedingung ist, dass Ihr die Bilder nicht als eure eigenen ausgebt. Das sollte logisch sein, aber leider muss das immer wieder erwähnt werden. Auch würde ich mich sehr freuen, wenn ihr erwähnt, dass ihr das Bild von mir habt, wenn ihr es verwendet. Das muss nicht sein, wäre aber nett. Und ich freue mich ganz besonders, wenn ihr mir Bescheid sagt, wenn Ihr meine Bilder verwendet habt und ich sehen kann, was mit meinen Bildern passiert.

Bildergalerie für lizenzfreie Fotos von Sofakitty

Ab sofort gibt es oben im Menü eine neue Seite, die Galerie. Hier findet ihr alle Fotos, die ich zur Verfügung stelle und ich werde sie mit der Zeit erweitern, also schaut gelegentlich vorbei.
Viel Spaß damit und seid kreativ 😀

Oh, und nur um sicher zu gehen: Alle anderen Bilder auf diesem Blog sind NICHT frei. Hier bin ich die Urheberin, sie bedeuten mir viel und ich möchte daher nicht, dass diese ohne meine Erlaubnis verwendet werden!

Pastell expressiv – lohnt sich ein Workshop?

Lohnt es sich, einen Workshop oder Kunstkurs zu besuchen? Lange habe ich überlegt, denn ein Teil in mir wollte sich nicht recht vorstellen, dass ich da wirklich viel Neues lernen könnte, das ich nicht auch mit Videos und Ausprobieren selber lernen könnte. Und ganz günstig sind solche Seminare ja meist auch nicht. Aber probieren geht bekanntlich über studieren und lernen kann man immer etwas! Zum Beispiel andere Menschen kennen oder wie so ein Seminar aufgebaut ist 😉

Ich entschied mich also für den „Pastell expressiv“-Workshop bei boesner in Witten. Mit Pastellkreide konnte ich tatsächlich noch ein bisschen Erfahrung sammeln und neue Techniken und Tricks lernen. Bei diesem Workshop reizte mich vor allem das „expressiv“. Ich tue mich schwer damit, locker und schnell zu zeichnen und mich nicht gleich in den Details zu verlieren. Die Erwartungen waren nach der Anmeldung nun doch hoch.

Der Workshop

Die Dozentin war Martina Zingler und mit 11 anderen Teilnehmerinnen verbrachten wir von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr in dem schönen (klimatisierten) Atelier unter dem Dach des boesner-Stammhauses. Wer noch nie dort war (wie ich), ist erst einmal überwältigt von den Dimensionen der Verkaufsfläche mit den Ausmaßen eines Baumarktes, auf denen es ausschließlich um Kunst, Kreativität und Künstlerbedarf geht – ein Traum! Allerdings sind einige Produkte deutlich teurer als im Internet, so dass selbst mein idealistisches Herz schlucken musste. Leider und zum Glück hatte ich auch nicht allzu viel Zeit, mich in Ruhe umzusehen, sonst wäre mein Konto wohl trotzdem leer gewesen, einfach weil das Sortiment so groß und alles beieinander ist.

Martina war mir sofort sympathisch, sie war offen und man sah ihr ihre Leidenschaft für die expressive Pastellmalerei an, während sie sprach. Sie erklärte ausführlich und anhand von vorgefertigten und auch live gezeichneten Beispielen, worauf es ihr ankam. Während der Arbeit hatte sie immer ein wachsames Auge auf unsere Bilder und war immer zu Stelle, um Tipps zu geben, wenn jemand nicht weiter kam oder unzufrieden war.

Es war wirklich schön zu sehen, wie unterschiedlich die Bilder geworden sind, obwohl die Vorlage identisch war. Auch der Austausch mit Gleichgesinnten war wirklich bereichernd und hat mir gut getan. Allein dafür hat es sich schon gelohnt, mal von meinem Schreibtisch weg zu kommen 😉

In mehreren Übungen durften wir langsam das Expressive in uns entdecken und entwickeln, so dass auch ich wirklich zufrieden mit meinen Ergebnissen bin.

Ein erster expressiver Versuch

Feldweg in Pastell

Beim ersten Bild sollten wir erst einmal grundsätzlich versuchen, Formen, Farben und Strukturen im Bild zu erfassen und dann gefühlvoll, aber ohne viele Details aufs Papier zu bringen.

Expressive Grundierung

Für das zweite Bild haben wir uns eine ungewöhnliche Farbe für die Grundierung gesucht. Ich habe mit türkis und blau die Kontraste herausgearbeitet, bevor die Grüntöne darüber gelegt wurden. Links am Rand kann man noch etwas von der Grundierung durchschimmern sehen.

Grundierung mit Aquarell

Für das letzte Bild durften wir dann noch etwas experimentieren und haben die Grundierung diesmal mit Aquarell-Farben angelegt. An den Rändern seht ihr noch etwas von den Farben. Darüber haben wir dann mit der Pastellkreide weiter ausgearbeitet. Mit vielen Happy-Accidents sind dann wirklich schöne Farben und Formen entstanden und ich glaube, ich habe so langsam verstanden, wie das mit dem expressiven funktioniert: Vor allem Kopf aus, Kontrolle loslassen und nicht mehr viel denken. Wirklich schwierig, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und sich wirklich gelohnt! Ich denke, da kann ich auch einiges für meine geliebten detailreichen Tierportraits mitnehmen 😉

Fazit

Ich werde sicher keine große Expressionistin werden (meine Schwester sagte: ich sei eher eine mutige Impressionistin *g*), aber der Ausflug in eine andere Stilrichtung war sehr erfrischend und hat mir viele neue Anregungen gebracht. Ich denke, hin und wieder werde ich zur Abwechslung und zu meinem persönlichen Vergnügen das ein oder andere expressionistische Bild malen – vielleicht ja sogar mal ein expressionistisches Tierportrait? 😉